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Alle vergangenen Themen von HumanTraceWorld – chronologisch nach Wochen geordnet.
KW 12 / 2026
Uganda: Nach 43 Jahren kehren die Nashörner in den Kidepo-Nationalpark zurück
Zum ersten Mal seit 1983 leben wieder Nashörner im Kidepo Valley Nationalpark. Ranger, Tierärzte und Gemeinden aus der Region haben die ersten vier Breitmaulnashörner aus einer Zuchtstation über 400 Kilometer in ihre alte Heimat gebracht.
Fidschi: Suvas Recycler treten aus dem Schatten
Am Global Recycling Day feierten Fidschis Basisrecycler ein erstes Mal: Der Ratu-Sukuna-Park in Suva wurde zum ersten öffentlichen Park der Region mit einem eigenen Recyclingsystem. Die Pacific Recycling Foundation kämpft seit Jahren dafür, dass die Arbeit der Sammler anerkannt wird.
Kenia: Die Großmütter von Nyeri, die schneller laufen als die Teenager
Am Fuß des Mount Kenya haben Großmütter ein Fußballteam gegründet. Sie kamen eines Freitags einfach zum Trainingszentrum und sagten, sie wollen mitspielen. Jetzt mentoren sie Teenager, halten sich fit und laufen den Jüngeren manchmal davon.
Manchester: 40 Wohnungen unter den Eisenbahnbögen
In Castlefield hat die Hilfsorganisation Embassy unter 22 Eisenbahnbögen ein Dorf für Obdachlose gebaut. 40 möblierte Wohnungen, Gemüsegärten, ein Sportplatz und Kochkurse. Mehr als 130 Unternehmen halfen kostenlos mit.
England: Der längste Küstenwanderweg der Welt ist eröffnet
2.700 Meilen rund um die gesamte englische Küste. 18 Jahre Planung, 1.000 Meilen neu gebaut. Zum ersten Mal können Menschen die komplette Küste auf einem durchgehenden Weg erwandern. In einem Land, in dem nur 8 Prozent der Landschaft öffentlich zugänglich sind.
Kenia: In Siongiroi macht eine Jugendgruppe mit Biogas Küchen sauberer und den Waldrand ruhiger
Nahe des Siongiroi-Waldes hilft die Kipsirat Youth Group Haushalten beim Umstieg von Feuerholz auf Biogas. Das senkt Rauch in den Häusern, spart Geld und nimmt Druck vom Wald.
Mexiko: Migrantenkinder in der Hauptstadt bauen sich mit einer kleinen eigenen WM ein Stück Zugehörigkeit
In Mexiko-Stadt bereiten sich migrantische und geflüchtete Kinder auf ein eigenes Fußballturnier vor. Das Projekt gibt Kindern in Unterkünften Raum für Spiel, Teamgeist und eine friedlichere Form von Sichtbarkeit.
Kambodscha: In Siem Pang lernen Naturschutz und lokaler Tourismus nebeneinander zu wachsen, ohne das Schutzgebiet zu beschädigen
Im Nordosten Kambodschas wird das Siem Pang Wildlife Sanctuary mit Rangerarbeit, Vogelschutz und kleinem Tourismus geschützt. Die Balance ist vorsichtig, zeigt aber, wie ein Ort Besucher zulassen kann, ohne seinen ökologischen Kern zu verlieren.
Gabun: Massaha kartiert seinen Ahnenwald, damit das Dorf schützen kann, was Erinnerung allein nicht verteidigen konnte
Im Nordosten Gabuns hat die Gemeinschaft von Massaha heilige Orte, frühere Siedlungen und traditionelle Nutzungen ihres Waldes kartiert. So wurde aus Erinnerung ein Beleg und aus Beleg ein Schutz gegen Holzdruck von außen.
KW 11 / 2026
Fidschi: Eine Familie gibt zurück, 250 Kinder bekommen ein Computerlabor
Die KEEP Foundation aus den USA hat der Hindu Maha Sabha Schule in Nadi Laptops und Schulmaterial im Wert von 140.000 Dollar übergeben. Der Gründer Ray Presley kam mit seiner Familie, weil sein Schwiegervater dort einst als Schulleiter arbeitete.
Fidschi: 200 Bäuerinnen treffen sich in Suva und feiern ihre Besten
Beim National Women in Agriculture Symposium 2026 kamen Frauen aus allen Provinzen zusammen. 24 Bäuerinnen wurden ausgezeichnet, darunter Katarina Senabu aus Nakasi, die mit fünf Hektar integrierter Landwirtschaft zur Farmerin des Jahres gewählt wurde.
Palau: Die Taro-Bäuerinnen bauen sich eine Zukunft
In Palau sind Frauen die Hüterinnen der Taro-Felder. Ein neues Programm hilft ihnen, aus der Subsistenz-Landwirtschaft eigene Betriebe zu machen. Sie verarbeiten Taro zu Chips und Mehl, beliefern Hotels und geben den Überschuss an Ältere in der Gemeinschaft weiter.
Kroatien: Nach 30 Jahren ist das Land frei von Minen
Kroatien hat die Räumung aller bekannten Minenfelder abgeschlossen. 107.000 Minen und 470.000 Stück Blindgänger wurden entfernt. 208 Menschen verloren bei der Arbeit ihr Leben. Das Land spendet nun Räumroboter an die Ukraine.
Frankreich: Die Bartgeier sind in die Alpen zurückgekehrt
Seit 1986 wurden mehr als 260 Bartgeier in den französischen Alpen ausgewildert. Heute leben dort über 60 Brutpaare. Vor kurzem wurde Balthazar wiederentdeckt, der älteste jemals in freier Wildbahn erfasste Bartgeier. Er war 1988 freigelassen worden.
Italien: Am Ätna verwandeln Bauern Vulkanasche in Dünger
Generationenlang galt die Asche des Ätna als Plage. Jetzt zeigt ein Forschungsprojekt der Universität Catania, dass sie als natürlicher Dünger taugt. Bauern in Giarre und Linguaglossa nutzen die Asche bereits auf ihren Feldern.
Nigeria: Tude macht aus einem Klassenraum eine Klinik, weil Versorgung nicht warten kann
In Tude haben Bewohner einen Klassenraum in eine provisorische Klinik verwandelt, nachdem sie jahrelang auf ein Gesundheitszentrum gewartet hatten. Es ist keine perfekte Lösung, aber sie verhindert, dass das Dorf bei Fieber, Schwangerschaften oder Notfällen wieder ganz ohne Anlaufpunkt dasteht.
VAE: Ein Freiwilligennetzwerk sorgt dafür, dass zurückgelassene Haustiere nicht vergessen werden
In den Vereinigten Arabischen Emiraten haben Freiwillige ein schnelles Rettungsnetz für Haustiere aufgebaut, die in einer chaotischen Phase zurückgelassen wurden. Was mit ein paar Nachrichten begann, ist zu einem gemeinsamen System aus Pflegestellen, Transport und zweiten Chancen geworden.
Indonesien: Torosiaje pflanzt weiter, was das Leben als Fischerdorf schützt
In Torosiaje pflanzen Bewohner seit Jahren Mangroven an der Küste nach und geben das Wissen an Jüngere weiter. Das Ergebnis ist keine laute Schlagzeile, sondern ein Fischerdorf, das die Bedingungen seines eigenen Lebens Schritt für Schritt repariert.
KW 10 / 2026
Fidschi: Vilisi Sokomuri kommt stärker zurück, als sie gegangen ist
Vier Jahre arbeitete Vilisi Sokomuri in einer australischen Metzgerei. Sie kam mit neuem Selbstvertrauen nach Fidschi zurück, renovierte ihr Haus und finanziert die Ausbildung ihres Sohnes.
Fidschi: In Lekanai auf Gau gründen 24 Frauen eine Hühner-Kooperative
Auf der abgelegenen Insel Gau organisiert sich das Dorf Lekanai in zwei Kooperativen. Die Frauen züchten Hühner und liefern Eier, die Männer eröffnen einen Dorfladen. Ein leises Stück Selbstbestimmung.
Indien: 13.000 Inselbewohner in Kerala haben nach 50 Jahren eine Brücke
Am 7. März wurde die Perumbalam Rainbow Bridge über den Vembanad-See eröffnet. Für die Bewohner der größten Inselpanchayat Keralas endet damit ein halbes Jahrhundert Isolation.
Südafrika: 32 Freiwillige und ein kaputter Wasserhahn verändern das Eastern Cape
In der ländlichen Region Mncwasa haben Dorfbewohner ihre marode Wasserversorgung selbst repariert. Sie klagten nicht vor Gericht. Sie zählten Reservoirs. Die Zuverlässigkeit stieg von 41 auf 81 Prozent.
Honduras: Selena Mercado fährt jetzt den Gabelstapler bei COCASAM
In der Kaffeekooperative COCASAM in San Marcos de Colón arbeiten Frauen in Rollen, die lange nur Männern gehörten. Selena Mercado begann mit dem Füllen von Säcken. Heute bedient sie den Stapler und klassifiziert Spezialitätenkaffee.
Chile: Seit 1993 kein einziger lokaler Lepra-Fall, und niemand hat aufgehört hinzusehen
Chile ist das erste Land in Amerika, das die Eliminierung von Lepra bestätigt bekommt. Der letzte lokale Fall war 1993. Dreißig Jahre lang blieb die Krankheit auf der Agenda, obwohl sie verschwunden war.
Indien: 158 Millionen Haushalte haben jetzt fließendes Wasser
Als die Jal Jeevan Mission 2019 startete, hatten nur 17 Prozent der ländlichen Haushalte einen Wasseranschluss. Heute sind es über 80 Prozent. Die Zahlen dieser Woche zeigen, was passiert, wenn ein Land seine Dörfer nicht vergisst.
KW 09 / 2026
Äthiopien: Abebech gewinnt Zeit, Schule und Sicherheit zurück, weil Wasser nah ist
In Nord-Wollo bringt ein solarbetriebenes Wassersystem sauberes Wasser in Dörfer und an eine Schule. Für Abebech bedeutet das weniger Wege, mehr Lernen und mehr Sicherheit im Alltag.
Kamerun: Ein Sachet am Tag, und Zina bekommt ihr Lächeln zurück
Im Gesundheitszentrum Maga wird schwere Mangelernährung bei Kindern früh erkannt und behandelt. Satou erlebt, wie eine einfache Routine aus Messband, Beratung und therapeutischer Nahrung Hoffnung zurückbringt.
Kenia: Regenwassertanks nehmen Kindern in Lamu die Wasserlast von den Schultern
In Lamu West mussten Kinder jeden Morgen Wasser mitbringen oder Geld dafür zahlen. Drei große Regenwassertanks an der Pangani Comprehensive School machen sauberes Wasser wieder zu etwas Normalem.
Uganda: Evaline unterrichtet, wie man bleibt, auch wenn es schwer ist
In Karamoja steht Lehrerin Evaline Akello jeden Morgen vor einer Klasse mit über 2.000 Kindern. Sie kennt Hunger und Vertreibung aus eigener Kindheit und wird heute zur ruhigen Konstante für eine ganze Schule.
Südsudan: 30 Tonnen fallen vom Himmel und machen einen Ort wieder erreichbar
In Jonglei erreicht Hilfe viele Gemeinden nur per Abwurf. WFP beschreibt, wie ein Flug nach Kueryang entsteht: Säcke, Hände, ein startender Frachter und die Gewissheit, dass Menschen nicht vergessen sind.
Ukraine: Eine Lebensmittelbox als 30 Tage Luft zum Atmen
In der Region Cherson wird jeder Weg nach draußen zum Risiko. WFP beschreibt, wie 30 Tage Food Boxes über lokale Partner verteilt werden und warum eine Kiste für viele Menschen mehr ist als Inhalt.
Timor-Leste: Adriana wird gemessen, gewogen, gehalten, und nicht übersehen
In Bulubai kommt ein Team aus dem Gesundheitszentrum Laga in die Gemeinde. Dort trifft Marquita mit ihrer Tochter Adriana auf Menschen, die Ernährung praktisch machen, nicht theoretisch.
Iran: Ein Zentrum, das nicht nur Symptome behandelt, sondern wieder Anschluss möglich macht
In einem Viertel in Süd-Teheran arbeitet ein Team aus Psychologen, Ärzten, Sozialarbeitern und Freiwilligen Seite an Seite. Das SERAJ Modell verbindet Therapie mit Alltagshilfe und gibt Menschen Struktur zurück.
Ecuador: Floreana bekommt seine Riesenschildkröten zurück, nach über 180 Jahren
Auf Floreana laufen wieder Riesenschildkröten. 158 junge Tiere wurden ausgesetzt, begleitet von Rangern, Forschern und einer Inselgemeinde. Es ist Naturschutz, der sich wie Heimkehr anfühlt.
KW 08 / 2026
Jember eröffnet 124 modernisierte Schulgebäude gleichzeitig
Im ostjavanischen Jember wurden 124 modernisierte Schulgebäude in einem gemeinsamen Schritt freigegeben. Für viele Familien bedeutet das einen spürbaren Sprung bei Lernräumen und Alltagssicherheit.
Philippinen beschleunigen den Bau neuer Klassenzimmer für 2026
Zwei PIA-Berichte zeigen diese Woche denselben Fokus aus verschiedenen Regionen. Die Bildungsbehörde setzt 2026 sichtbar auf Lernrückstände, neue Klassenräume und mehr Lehrkräfte.
Palawan unterschreibt neuen Klassenraum-Pakt mit DepEd
Auf Palawan wurde diese Woche ein konkreter Provinzschritt für mehr Schulräume vereinbart. Die Vereinbarung zeigt, wie nationale Bauziele auf lokaler Ebene ankommen.
Nkowankowa begrüßt modernisierte DZJ-Mtebule-Schule
In Limpopo wurde eine modernisierte Sekundarschule mit neuen und renovierten Klassenräumen vorgestellt. Dazu kommen Labore, die Unterricht im Alltag greifbarer machen.
Sudan: Ein Iftar in Port Sudan gibt Vertriebenen einen ruhigen Abend zurück
In Port Sudan organisierte der Türkische Rote Halbmond ein Iftar für 1.000 Vertriebene. Die Hilfe ist Teil eines Ramadan Programms, das nicht laut wirkt, aber Alltag und Würde spürbar stützt.
Neue Schulräume für Bhimsen-Grundschule in Roshi
In Roshi wurde ein neues Schulgebäude für die Bhimsen-Grundschule eingeweiht. Möglich wurde es durch Unterstützung von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland.
AI UniPod in Addis Abeba startet mit Fokus auf Studierende und Startups
In Addis Abeba wurde ein neuer AI UniPod eröffnet, der Forschung, Startups und Hochschulen zusammenbringen soll. Der Schritt verbindet Bildung, Innovation und lokale Infrastruktur an einem Ort.
Tamale Technical University bringt 2.241 Absolventen ins nächste Kapitel
Die technische Universität in Tamale hat diese Woche 2.241 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Die Berichte betonen den Praxisbezug und den Beitrag für Ausbildung und Arbeitsmarkt.
Neue 60-Betten-Klinik in Bauchi für Zollpersonal und Umfeld
In Bauchi wurde eine neue 60-Betten-Klinik für den Nigeria Customs Service übergeben und eröffnet. Die Anlage erweitert medizinische Versorgung mit mehreren Fachbereichen.
KW 07 / 2026
Brücken gegen die Isolation
In Ruanda verbinden Hängebrücken abgeschnittene Dörfer mit Schulen, Märkten und Krankenhäusern. Die Wirkung ist messbar: Mädchen gehen dreimal häufiger zur Schule.
200.000 Menschen lernen in einem Jahr lesen
Im mexikanischen Chiapas hat das Programm 'Chiapas Puede' in nur einem Jahr 200.000 Menschen das Lesen und Schreiben beigebracht. Die meisten sind Frauen aus indigenen Gemeinden.
Digitale Spargruppen für die Unsichtbaren
In Ibadan, Nigeria, digitalisiert ein Fintech-Startup das traditionelle Ajo-Sparsystem. Eine Partnerschaft, die Millionen ohne Bankkonto erreichen könnte.
Drei Tage für Bhutans Gründerinnen
In Thimphu trafen sich Unternehmerinnen zu einem Workshop über digitale Werkzeuge und Geschäftsaufbau. Bhutan baut leise an einem Startup-Ökosystem.
Brot, Wasser und 15.000 neue Unternehmer
In Usbekistans ländlichen Regionen haben 22 Gründerzentren 15.000 Menschen zu Unternehmern gemacht. Zwei von ihnen zeigen, was das konkret bedeutet.
175 junge Nepalesen programmieren ihre Zukunft
Beim 'Code for Impact'-Hackathon in Kathmandu entwickelten 175 junge Innovatoren Prototypen für lokale Probleme. Nepal steht vor einem historischen Moment.
Mandera: Nach 15 Jahren wieder zu den Nachbarn
Die kenianisch-somalische Grenze soll im April nach 15 Jahren Schließung wieder öffnen. Für die Menschen in Mandera bedeutet das: Familien, die sich endlich wiedersehen können.
Eine KI lernt Tsotsil
Forscher in Mexiko entwickeln eine Alphabetisierungsplattform, die ohne Internet funktioniert und die Maya-Sprache Tsotsil bewahrt. 550.000 Menschen sprechen sie noch.
KW 06 / 2026
Sauberes Trinkwasser für Toru Aigyr
Im Gebiet Issyk Kul wurde in Toru Aigyr ein neues Wasserversorgungssystem in Betrieb genommen. Für viele Haushalte bedeutet das einen verlässlicheren Zugang zu Trinkwasser.
Indien: Assam eröffnet neue Schulgebäude in 67 Orten
In Assam wurden diese Woche Dutzende neue Schulgebäude eröffnet. Es geht nicht um Prestige, sondern um Räume, in denen Lernen wieder leichter fällt.
Uganda: Ein zentrales Labor Datenregister bringt Tempo in die Gesundheitsarbeit
Uganda hat diese Woche ein nationales Labor Datenregister gestartet. Es verbindet Laborsysteme mit der Gesundheitsdatenbasis und macht Reaktionen schneller.
Cookinseln: Apii Rutaki startet Vollimmersion, damit die Sprache bleibt
Auf Rarotonga setzt eine Schulgemeinschaft diese Woche auf Vollimmersion in Cook Islands Māori. Es ist ein mutiger Schritt, der ganz klein beginnt: im Klassenzimmer.
Mongolei: Ein neues Buch hält Bii Biyelgee fest, bevor es leiser wird
In Ulaanbaatar wurde diese Woche ein Forschungsband zu Bii Biyelgee vorgestellt. Es ist Kulturarbeit, die wie Infrastruktur wirkt: sie trägt Erinnerung.
Abéché: Eine Selbsthilfegruppe wird zur NGO und bleibt praktisch
In Abéché erweitert eine Organisation von Menschen mit motorischen Behinderungen ihren Status und zeigt kurz darauf mit einer konkreten Aktion, was Inklusion im Alltag bedeutet.
Oran: Saidal bringt Diagnostik näher an den Klinikalltag
In Oran nähert sich eine neue Saidal Einheit für Diagnostik Kits und Reagenzien der Fertigstellung, mit klaren Angaben zu Kapazität, Zeitplan und Einsatzbereichen.
Almaty: Ein TUMO Zentrum bringt digitale Bildung kostenlos zu Jugendlichen
In Almaty kündigen lokale Medien und Stellen ein internationales TUMO Zentrum für 12 bis 18 Jährige an. Acht Lernfelder sollen kostenlos zugänglich sein.
Paraguay bringt das Tren de Cercanías wieder auf die Schiene
Ein Abkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten bringt dem lange diskutierten Pendlerzug neue Bewegung, mit konkreten Angaben zu Strecke, Kapazität und Zeitplan.
KW 04 / 2026
Wenn Server in Container ziehen und ein Land näher zusammenrückt
In Ouagadougou gingen modulare Rechenzentren in Betrieb. Für viele ist das unsichtbar, aber es entscheidet, ob digitale Dienste im Alltag wirklich funktionieren.
1,35 Millionen Dollar, damit Schule im Süden nicht abbricht
Laos hat ein Abkommen unterzeichnet, das gezielt Sekundarschülerinnen und Sekundarschüler in südlichen Provinzen unterstützt. Es geht um das Bleiben, nicht um Schlagzeilen.
Ein Kurs, der Türen in Benue öffnet
In Benue wächst gerade etwas, das nicht nach Schlagzeile klingt, aber nach Zukunft. Ein neues Programm bringt digitale Kurse dorthin, wo viele Talente sonst stehen bleiben.
Eine Straße und eine Schule, damit ein Ort wieder erreichbar ist
In Quelicai wurden ein Straßenabschnitt rehabilitiert und eine ländliche Schule erneuert. Das klingt klein, verändert aber Wege, Zeiten und Chancen.
42 Wellnesszentren, damit Gesundheit früher beginnt
Sri Lanka hat in dieser Woche neue Wellnesszentren in vielen Distrikten gestartet. Prävention bekommt damit ein konkretes Zuhause, nicht nur eine Broschüre.
Zehn Gesundheitszentren öffnen und ein Netz wird dichter
In der Region Fès Meknès gingen in dieser Woche mehrere Gesundheitszentren in Betrieb. Für ländliche Gemeinden bedeutet das weniger Umwege und frühere Versorgung.
Wenn Ausbildung nicht Theorie bleibt, sondern einen Platz am Meer bekommt
Auf den Malediven wurden die ersten Absolventen eines Hotel Lehrprogramms ausgezeichnet. Für junge Menschen wird Gastfreundschaft damit zu einem echten Berufsweg.
Ein kleiner Sport, der große Ruhe bringt
In Narail startete ein Tchoukball Trainingsprogramm. Es geht um Jugend, Disziplin und Gemeinschaft, ohne Lärm und ohne Risiko.
Wenn Wasser nicht mehr von Glück abhängt
Malawi hält am Lilongwe Salima Wasserprojekt fest und ringt um Devisen für den Bau. Für Millionen Menschen hängt daran, ob der Hahn in Zukunft verlässlich läuft.
Unter Kağıthane wächst Salat, 30 Meter tief
Istanbul testet eine Idee, die nicht nach Zukunft klingt, sondern nach Alltag. Gemüse wächst dort, wo sonst Autos parken, in einem Raum ohne Sonne.
KW 03 / 2026
Wenn der Schultag nicht mehr um Wasser kreist
In manchen Schulen entscheidet nicht der Stundenplan, wie ein Tag läuft, sondern der Wasserhahn. In Westlands und Parklands, dicht besiedelte Teile von Nairobi, wurde Wasser in den letzten Jahren zu einem ständigen Unsicherheitsfaktor.
Ein Platz, der Sicherheit nicht mehr erklären muss
Es gibt Orte, an denen eine Stadt ihre Haltung zeigt. Nicht in grossen Reden, sondern in Beleuchtung, Sichtachsen, Sitzbänken, Wegen.
Bücher, die zu dir kommen
In einer Woche voller lauter Nachrichten wirkt es fast altmodisch, über ein Fahrzeug voller Bücher zu schreiben. Chile hat genau das getan.
Ein Gebäude, das Zukunft als Handwerk versteht
Nicht jede Hoffnung kommt als Idee. Manche Hoffnung kommt als Werkstatt.
Wenn Forschung das Dorf wiederkennt
Manchmal entsteht Fortschritt nicht, weil jemand ein neues Gerät erfindet, sondern weil Institutionen ihre Blickrichtung ändern. In dieser Woche berichteten Chulalongkorn University und thailändische Medien über die 10.
Eine Fabrik, die Heimat für Arbeit schafft
Manchmal liegt ein leiser Sieg nicht in einem Programm, sondern in einem Gebäude, das einfach läuft. In Danao City auf Cebu ging es diese Woche um eine neue Art von Infrastruktur: Versorgung, Produktion, stabile Schichtenarbeit.
KW 02 / 2026
Lima erntet die Wolken
In den Hügeln über Lima hängt morgens oft Nebel, obwohl es kaum regnet. In Villa María del Triunfo wird daraus Wasser für Alltag, Hygiene und kleine Gärten.
Arbeit, ohne den Körper zu zwingen
In Japan ermöglicht ein Café Menschen mit schweren Einschränkungen zu arbeiten, ohne physisch anwesend zu sein.
Der Weg wird kürzer
In Nepal verändern neue Hängebrücken nicht das Gelände, sondern den Alltag.
Der Boden wird wieder nutzbar
In Kambodscha ist Minenräumung kein politisches Signal, sondern Voraussetzung für Alltag.
Eine Schule, die ein Dorf zusammenzieht
In Whitecraig beginnt das Jahr in einem neuen Gebäude. Nicht als Prestige, sondern als Platz für Alltag.
Ein Morgen, der Wissen verteilt
In Honiara wird Gesundheitswissen nicht als Kampagne verkauft, sondern als Gespräch im Raum.
Wenn ein Fluss wieder Atem bekommt
In Nova Scotia arbeitet eine lokale Organisation an etwas Langsamem. Genau deshalb ist es stark.
Die Ecke, die man stehen lässt
In Irland wird 2026 wieder ein altes Prinzip neu genutzt: kleine Flächen, die nicht perfekt sein müssen, werden zu Lebensräumen.
Der Geruch von Papier kehrt nach Mossul zurück
Jahrelang war die Bibliothek der Universität ein Symbol der Zerstörung. Diese Woche wurden die Regale wieder gefüllt – ein Sieg des Geistes.
KW 01 / 2026
Ein Preis, der nach Hause leuchtet
Eine junge Kenianerin wird in Lagos ausgezeichnet, und plötzlich wirkt ihr Zuhause ein Stück näher.
Ein Schlüssel ohne Bedingungen
Finnland beendet Obdachlosigkeit nicht durch Mitleid, sondern durch Mathematik. Die neuesten Zahlen aus Helsinki zeigen: Das Prinzip 'Housing First' funktioniert dauerhaft.
Der neue Export des Chocó
Jahrzehntelang kam aus dem kolumbianischen Dschungel vor allem eines: Kokain. Jetzt erhalten Bauern eine Zertifizierung, die den Frieden sichert.
Ein Haus für das, was sonst zwischen Türen passiert
In einem Viertel in Junín bekommt Nachbarschaft eine Adresse und Familien bekommen einen Ort, der bleibt.
Die stille Kraft der Führung im Gesundheitswesen
In Nigeria schließt ein Bewerbungsfenster, und in Kliniken und Büros beginnt ein neues Selbstvertrauen.
Oman baut die Zeit nach dem Öl
Während die Welt noch über die Energiewende diskutiert, schafft ein Golfstaat Fakten. In Duqm beginnt die industrielle Produktion von grünem Wasserstoff.
Wenn die Schule gedruckt wird
Malawi fehlen Zehntausende Klassenzimmer. Ein Projekt zeigt nun, wie Technologie dieses Loch füllen kann, nicht in Monaten, sondern in Tagen.
Wenn Arbeit vor Ort beginnt
Ein Content-Plan rund um Porgera setzt auf Training und Beteiligung und macht aus großen Verträgen kleine Chancen.
Bhutan behält seine Daten
Das kleine Königreich im Himalaya ist bekannt für das Bruttonationalglück. Jetzt wird es zum Vorreiter für digitale Privatsphäre.